Bürgerbeteiligung am städtischen Haushalt
Stadt Hürth und Globalpark entwickeln „Bürgerhaushalt Hürth 2010“
Am 3. Februar ging der erste Bürgerhaushalt Hürth online. Unter www.huerth-buergerhaushalt.de können sich Hürther Bürgerinnen und Bürger registrieren und sich erstmals aktiv an der Haushaltsplanung ihrer Stadt beteiligen.
Globalpark hat in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Hürth diese schöne Befragungsplattform entwickelt und aufgebaut. Als Hürther Unternehmen waren wir natürlich besonders daran interessiert. Es geht ja auch um „unsere“ Stadt.
Bürgerbeteiligung im Internet ist inzwischen ein probates Mittel um die Bewohner einer Stadt bei wichtigen Entscheidungen zu beteiligen. Bürgerinnen und Bürger können das Wohl Ihrer Stadt aktiv beeinflussen, indem sie ihre eigenen, kreativen Ideen mit einbringen. Auch wird Interesse und Verständnis für die Probleme der Stadt entwickelt, was wiederum zu einer stärkeren Identifikation mit der eigenen Stadt führt.
Für die Stadt Hürth arbeitete ein Team aus Consultants und Designern seit Mitte Dezember 2009 daran, den 1256 Seiten starken Haushaltsplanentwurf in einem Fragebogen umzusetzen. In der Befragung werden die Bürgerinnen und Bürger zunächst einmal gebeten, die Wichtigkeit der verschiedenen Haushaltsbereiche (z.B. Sicherheit und Ordnung, Schulträgeraufgaben, Sportförderung etc.) zu bewerten. Auch soll angegeben werden, in welchen Bereichen mehr und in welchen Bereichen weniger gespart werden soll. Außerdem werden in drei ausgewählten Kategorien konkrete Sparvorschläge zur Bewertung angeboten. Schließlich haben die Bürgerinnen und Bürger auch die Möglichkeit, in offenen Textfeldern und in einem eigens dafür eingerichteten Forum, ihre persönlichen Ideen für die Stadt zu hinterlassen.
Der Bürgerhaushalt Hürth wird noch bis zum 3. März online sein. Danach werden die Ergebnisse ausgewertet und in die Haushaltsberatung des Stadtrats einfließen.
Wir hoffen, dass sich möglichst viele Menschen beteiligen und diese Chance nutzen, ihre Ideen und Vorschläge für die Stadt einzubringen.
Autor: Sonja Kreienfeld







