GOR 2009

General Online Research 2009

GOR09 Globalpark-Stand

GOR09 Markus Weiß

Die Universität von Wien ist vom 6.-8. April Gastgeber der diesjährigen General Online Research (GOR) 09.

Am 6. April zeigen Dr. Werner Hemsing und Ulf Klapproth in ihrem Workshop „Mastering Online Surveys“ unter anderem, wie mit optimiertem Fragebogen-Design die Dropout-Rate effektiv gesenkt werden kann.

Frau Dr. Tanja Pferdekämper und Tristan Melcher bieten am selben Tag den einführenden Workshop „Conducting mobile surveys: A hands-on introduction to an innovative research mode”. Am folgenden Tag gibt sie zusammen mit Prof. Michael Bosnjak (Free University of Bozen-Bolzano) und Gottfried Metzger (Universität Mannheim) vertiefte Einblicke in die Thematik Mobile Research mit der Präsentation „Measurement options, measurement error, and usability in mobile surveys“.

Stefan Laufer und Jens Pietschmann beleuchten in ihrem Vortrag “Using flash type questions – stroke of luck or curse for data quality?” am dritten Tag der Konferenz, wie sich der Einsatz von Flash-Fragetypen auf Befragungsergebnisse auswirkt.

Lesen zu auch den Blog-Artikel GOR09 Nachbericht: “Mobile: Data Collection and Business” von Tristan Melcher und “Das war die GOR 09″ von Werner Hemsing.

Vorab finden Sie hier bereits kurze Zusammenfassungen der Vorträge mit Beteiligung von Globalpark-Mitarbeitern:

Mastering online surveys

Mastering Online SurveysDr. Werner Hemsing und Ulf Klapproth geben in ihrem Workshop wertvolle Hinweise darauf, wie die Vorteile von Online-Befragungen bestmöglich genutzt werden können. Zwar sind internetbasierte Befragungen kostengünstiger und einfacher zu erstellen als papierbasierte und bieten zudem viele zusätzliche Möglichkeiten. Allerdings müssen dabei einige Dinge beachtet werden, um die potentiell bessere Datenqualität von Internetbefragungen tatsächlich zu erzielen.

Die Referenten stellen wichtige methodische Aspekte vor, die eine erfolgreiche Online-Befragung ausmachen. Außerdem widmen sie sich der Frage, wie die Befragungsergebnisse abhängig von unterschiedlichen Fragetypen korrekt ausgewertet werden.

Mit praxisnahen Beispielen aus Kundenbefragungen erarbeiten die Referenten zusammen mit den Teilnehmern Hauptkriterien für den optimalen Aufbau eines Online-Fragebogens.

Conducting mobile surveys: A hands-on introduction to an innovative research mode

In diesem Workshop erfahren die Teilnehmer, wie sie eine Mobilbefragung optimal konzipieren, welche Einladungstechniken sich am besten eignen und welche Incentivierungsstrategien sich für Probanden in diesem Kontext empfehlen, um Abbruchraten zu minimieren. Im Rahmen des zweieinhalbstündigen, englischsprachigen Vortrags vermitteln Dr. Tanja Pferdekämper und Tristan Melcher sowohl theoretisches Basiswissen als auch Kenntnisse aus eigener Praxiserfahrung.

Einen Eindruck der Vorträge erhalten Sie über folgende Video-Mitschnitte:

 

Measurement options, measurement error, and usability in mobile surveys

Mobile Befragungen eröffnen Forschern neue Möglichkeiten der Datensammlung – vor allem im Hinblick auf Zeitpunkt und Zielgruppe. Gleichzeitig ergeben sich damit neue methodische Fragestellungen, die mit den erweiterten Messmethoden und ihren möglichen Fehlerquellen einhergehen.

Dr. Tanja Pferdekämper, Prof. Michael Bosnjak und Gottfried Metzger stellen die Ergebnisse einer empirischen Studie vor, die aus diesem Anlass durchgeführt wurde, um Usability-Aspekte verschiedener mobiler Messmethoden zu überprüfen.

Hier finden Sie einen Ausschnitt aus der Videoaufzeichnung:

 

Using flash type questions – stroke of luck or curse for data quality?

Stefan Laufer und Jens Pietschmann widmen sich dem Thema Flash-Fragetypen. Die neue Befragungsform hat dazu beigetragen, den Interaktivitätsgrad von Online-Befragungen weiter zu steigern. In einer empirischen Studie mit Unterstützung von ODC Services gingen sie der Frage nach, welche Effekte der Einsatz von Flash-Fragetypen auf Befragungsteilnehmer hat und wie sich die neuen Möglichkeiten auf die Befragungsergebnisse auswirken. Die Studie sollte außerdem klären, ob Flash-Elemente in Befragungen je nach Alter und Geschlecht auf unterschiedliche Akzeptanz stossen.

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